Durch das Herz von Launa Craiovei 

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14.6.2022

Am Morgen steige ich zunächst wieder auf den Oplesata. Im Südwesten mache ich unterhalb der Baumgrenze einen frischen Kahlschlag aus. Hört das nie auf?

Von der Schäferhütte führt bald ein Pfad entlang des zunächst recht flachen Kamms in den Wald. Schon bald ist von dem alten Weg aber nichts mehr zu erkennen.  reine Buchenurwald hier ist fantastisch, mit sehr vipalten, dicken Bäumen aber auch Bereichen mit recht vielen jungen Bäumen. Ich sehe keine alten Tannen und auch nur wenige junge, die sich offenbar gegen die Buchen nicht durchsetzen können. Sehr erstaunt mich eine Fläche voller lichtbedürftiger, junger Aspen im tiefen Schatten der Buchen. Sind das Wurzelausläufer, die von den Mutterbäumen ernährt werden?

Schließlich wird das Gelände steil. Die Buchen am flachgründigen Südhang sind nur noch dünn, und es kommen jetzt Linden, Hainbuchen, Aspen und Spitzahorne hinzu. Ich muss einige Klippenabschnitte umgehen und erreiche dann gegen Mittag die Cerna, die ich problemlos barfuß durchwate.

Zurück auf der unbefestigten Straße laufe ich noch einige Kilometer. Einmal hält ein Geländewagen. Jeanette und Michael aus Deutschland haben leider keinen Platz, spendieren mir aber immerhin eine kalte Cola. Schließlich beginnt der Asphalt und ein Arzneimitteltransporter nimmt mich 23 Kilometer weit mit nach Baile Herculeane, wo es von Touristen wimmelt. Ich checke in einer Pension außerhalb ein, kaufe für die nächste Etappe ein, wasche Wäsche und mich, vor allem aber lade ich die ganzen Blogbeiträge hoch, was während einer Woche wegen mangelnder Netzabdeckung nicht möglich war.

Was war denn eure längste Zeit ohne Internet?


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