In den Cheile Nerei- Beusnita Nationalpark

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1.7.2022

Nach dem Frühstück in der Pension zeigt uns ein Rumäne einige Wanderkarten. Er spricht weder englisch noch deutsch, daher wird mir erst später klar, dass er sich wohl als Führer andienen will.

Erst gegen zehn Uhr starten wir dann.  Drei Mal kreuzen wir noch eine Straße, bzw. folgen ihr ein Stück, bis wir schließlich die Zivilisation hinter uns lassen und wieder in den Wald eintauchen. Wir befinden uns hier im 29.386 Hektar großen Cheile Nerei Beusnita Nationalpark, auf den allerdings nichts hinweist…

Zunächst laufen wir auf Fahrwegen durch weite, oft mittelalte Laubwälder, die offenbar schon seit langem genutzt werden.  Heute ist wohl der heißeste Tag bisher und der langweiligste Wandertag seitdem ich mit Bernd unterwegs bin. Einige kleine Schmetterlinge, die sich an einem toten Maulwurf labe, sind der leicht makabre Höhepunkt des Tages. Immerhin schlagen wir gerade rechtzeitig vor dem Gewitter, unsere Zelte auf, das ab 16 Uhr niedergeht. 

Später, als es wieder schön ist und der Wald tropft und dampft, unternehmen wir noch einen kleinen Spaziergang, holen Wasser aus dem Bach und bereiten dann Gourmetessen zu: Cappuccino mit Nudelwasser und Spaghetti mit Tomatensauce, Erdnüssen und frischen Zwiebeln, die uns Daniel gestern geschenkt hatte.


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